# 151 - PSYCHISCH KRANKE ANGEHÖRIGE BEGLEITEN - Depression, Angst, Sucht und Schizophrenie
Shownotes
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Weniger Selbstkritik, Überanpassung und Stress – hin zu Selbstverbundenheit, Selbstmitgefühl, Achtsamkeit und liebevoller Selbstannahme. In einer tragenden Gemeinschaft übst du regelmäßig, das Gelernte wirklich in deinen Alltag zu bringen.
In dieser Folge wird es konkreter: Wir schauen auf einzelne Störungsbilder wie Depression, Angst und Panik, Zwänge, Sucht, Borderline und Schizophrenie — und darauf, was sie im Miteinander auslösen können.
Denn psychische Erkrankungen zeigen sich nicht nur „im Inneren“ einer Person, sondern oft auch im Beziehungsverhalten: im Rückzug, in Abhängigkeiten, in Kontrolle, Vermeidung, Konflikten oder Überforderung. Für Angehörige entsteht dabei schnell die Frage: Wie kann ich helfen, ohne mich selbst zu verlieren? Wie bleibe ich zugewandt, ohne dysfunktionale Muster zu verstärken? Und wo verläuft die Grenze zwischen Mitgefühl und Co-Abhängigkeit?
Wir sprechen darüber, warum Fürsorge nicht bedeuten muss, Verantwortung komplett zu übernehmen, warum Klarheit oft hilfreicher ist als Härte, und weshalb es wichtig ist, die betroffene Person ernst zu nehmen — aber die eigene Lebensführung nicht der Krankheit unterzuordnen.
Es geht um kleine, machbare Schritte, gesunde Grenzen, Geduld, Beziehungssicherheit und den Mut, auch unangenehme Wahrheiten auszuhalten. Eine Folge für alle, die lieben, unterstützen und begleiten möchten — ohne sich dabei selbst aus dem Blick zu verlieren.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen bei Glücklich Verkopft,
00:00:05: dem Podcast mit drei Psychologin aus Köln und Berlin auf der Couch.
00:00:09: Hier kriegst du Input- und Inspirationen aus der Psychologie um dein Leben und dich selbst besser zu verstehen
00:00:16: und nebenbei noch glücklicher zu werden.
00:00:20: Herzlich Willkommen bei Glücklich Verkopf, den Podcast mit Psychologinnen auf der couch!
00:00:27: Und ich sitze hier.
00:00:28: zugeschaltet ist mir Yesi, die gerade nach einem vollen Praxistag mit zwei ausgefallenen Bahnen knapp hereingerastet kam.
00:00:39: Weil wir gleich auch noch unser Strategiemeting haben und uns vorgenommen hatten, die Folge vorher aufzunehmen.
00:00:45: Ja also der Stimmung sind wir grade da!
00:00:47: Ich hatte einen ganz entspannten Tag, bin relativ entspannt da.
00:00:52: Wir melden uns heute wieder mit dem Teil II Wo es darum gehen soll, wie man als angehörige Person mit Menschen im Namen Umfeld oder auch familiären Umfeld umgehen kann, die an psychischen Erkrankungen leiden.
00:01:07: Da habt ihr die Folge eins schon gehört, die wir vor einiger Zeit von paar Wochen aufgenommen haben.
00:01:14: Um allgemeine Dinge, um Dynamiken.
00:01:17: Die hinter psychischen Erkrankungen stecken auch aus verschiedenen Therapieschulen.
00:01:22: Du hattest ja aus der Fallen-Therapie was eingebracht, dich aus der Tiefenpsychologischen Psychotherapie.
00:01:27: und heute wollen wir konkret werden.
00:01:28: Wir wollen euch ganz konkret hilfreiche Tipps an die Hand geben!
00:01:32: Und ich möchte auch noch mal darauf aufmerksam machen dass diese Folge eine Wunschfolge war, die im Rahmen von glücklich gefragt... ...aus unserer Community kam.
00:01:41: Glücklich gefragt ist... Äh... noch einmal Und ich möchte an dieser Stelle auch noch mal darauf aufmerksam machen, dass diese Frage eine Frage aus unserer Community glücklich gefragt ist.
00:01:54: Glücklich gefragt das es ein Angebot was es gibt im Rahmen unserer Selbstwert-Membership.
00:01:59: Da findet ihr alle Infos zu und den Show Notes.
00:02:02: da habt ihr nämlich die Möglichkeit auch ganz spezifische Themenwünsche zu stellen und diese Themenwüsche priorisieren wir dann auch bei unserer Folgenplanung.
00:02:14: Glücklich verbunden, deine Set-Set-Membership.
00:02:17: Haben wir was zu feiern?
00:02:18: Also genau genommen haben wir vom Podcast etwas zu feieren, das aber die Membership betrifft.
00:02:21: Jesse, was haben wir denn so zu feiren?
00:02:24: Ja wenn die Folge rauskommt dann ist fast Juni und im Juni zwanzigzwanzig haben wir unsere allererste Podcastfolge von glücklich verkopft hochgeladen.
00:02:33: Das heißt der Juni ist unser Geburtstagsemonat da feiern wir unseren sechsten Geburtstag.
00:02:38: Wir kommen in die Schule!
00:02:42: sechs Jahre, das ist wirklich richtig verrückt.
00:02:45: Und ja weil wir das auch feiern wollen haben wir uns überlegt dass wir unsere Selbstwert-Membership im Juni nochmal für einen besonderen Geburtstagspreis anbieten.
00:03:00: Das heißt wenn du gerne mal reinschnuppern möchtest und mit uns zusammen ganz praktisch dein Selbstwert stärken möchtet Vielleicht merkst du, die Folgen tun dir gut.
00:03:11: Aber es fällt dir doch schwer dran zu bleiben, dir wirklich Zeit zu nehmen um an Themen zu arbeiten und du hast Lust mit uns zusammen zum Beispiel durch Meditationen, durch Journaling-Fragen und auch durch die Community tiefer in deine Selbstwertstärkung einzusteigen und ja wirklich auch was in deinem Alltag zu verändern!
00:03:31: Dann laden wir dich ganz herzlich ein das im Juni zu tun und du findest die Infos in den Show Notes und wir würden uns total freuen, dich da in den Live-Workshops zu sehen.
00:03:45: Die machen Nora und ich abwechselnd!
00:03:48: Mit mir gibt es Journaling mit Nora gibt's geführte Meditationen und dann gibts immer zu den Monatsthemen auch Bonus-Audios.
00:03:58: also wenn du diesen Podcast liebst dann gerne noch praktischere Bonus-Audios zur Selbstwertstärkung möchtest Dann ist das auch genau das Richtige für dich im Kombi mit Arbeitsplättern.
00:04:09: Ja, und weil uns diese Arbeit auch so am Herzen liegt und Selbstwertstärkung einfach ja eine positive Auswirkung auf das gesamte Leben haben kann, kombinieren wir das eben Juni mit unserem Podcast Geburtstag und feilen quasi dann alle zusammen in der Community.
00:04:25: Genau!
00:04:26: Also wir würden super freuen dich da vielleicht dann auch mal live online wiederzusehen.
00:04:31: Dann starten wir einmal in das Thema rein würde ich sagen Erst mal generell bei psychischen Erkrankungen.
00:04:40: Wir haben uns in der ersten Folge aus den Dynamiken angeguckt, die hinter den Erkränkungen stecken und das betrifft ja auch die Angehörigen.
00:04:50: Gibt es da Dinge, was man generell sagen kann?
00:04:54: Was man generel sagen kann bei psychischer Erkrankung?
00:04:56: Vielleicht auch im Vergleich zu körperlichen Erkranken, was da wichtig ist als angehörige Person?
00:05:05: Ja, hört ... Super gerne erst mal in die erste Folge rein.
00:05:08: Da geht es auch viel darum, was steckt dahinter und was passiert auch manchmal als angehörige Personen?
00:05:15: Was für Muster fällt man vielleicht auch manchmal, die nicht so hilfreich sind?
00:05:19: Und als du es gerade gesagt hast mit dem Vergleich zum körperlichen ... da gibt's ja verschiedene Unterschiede!
00:05:25: Einmal ist das glaube ich häufig nicht so sichtbar wie... Hab manchmal diese, die Ursache ist weniger greifbar.
00:05:37: und ja es zeigt sich häufig auch im Verhalten und in der Stimmung.
00:05:40: Und da bin ich ja auch als angehörige Person häufig sehr nah dran und auch davon betroffen.
00:05:49: Generell darf ich als Angehörige Personen deshalb reflektieren was das wirklich hilfreiches Verhalten Symptome oder auch dysfunktionale, also nicht so hilfreicher Muster.
00:06:04: Und wie kann ich den Menschen der mir so wichtig ist Zunängung geben ohne da in solche Fallen in Anführungszeichen zu tippen?
00:06:14: Was generell eine sehr hilfreiche Haltung ist die würde ich sagen uns als Therapeuten hilft es in ein Mitgefühl zu gehen statt in einen Mitleiden.
00:06:26: das kann super schwierig sein wenn Personen, Partner, Elternteil, Kind.
00:06:33: Die ja natürlich sehr wichtig ist und am Herzen liegt aber im Mitgefühl ist quasi ich stelle mir das immer so vor ein Bein bei der einen bei der anderen Person.
00:06:44: mit einem Bein bist du bei dir also Du wirst die ganze Zeit bei dir du kannst mit fühlen Aber du spürst trotzdem Ja dass das Leid quasi nicht auf dich überschwappt.
00:06:55: Wie würdest du das erklären, Mitgefühl statt Mitleiden?
00:06:58: Ich
00:06:58: finde das Bild total schön von einem Boot.
00:07:03: Und es gibt eine Person über Wasser... also die über Board gegangen ist und dann ist sie mich mit Leid wenn ich hinterher springe und aber sozusagen mich damit selber auch in Gefahr bringen oder auch in den Sog geben, dann auch eventuell wie Jack und Rose auf der Titanic erfrieren.
00:07:26: Also im Sinne von reinspringen und wirklich damit sich selber Schaden oder nicht Gutes tun sag ich mal Und mit Gefühl bedeutet für mich Ich sehe das Leid und werfe zum Beispiel einen Rettungsring rüber Aber ich selbst bleibe auf sicherem Boden auf dem Schiff.
00:07:47: Ich schade mir damit nicht, ne?
00:07:48: Also ich bin da.
00:07:49: Ich seh das Leid.
00:07:50: Ich geb auch Impulse zur Hilfe aber auf einer ganz sicheren Basis ohne dass es mir dadurch schlechter geht oder schlechtergeht.
00:07:58: Find' ich ein hilfreiches Bild.
00:08:00: Das ist ein super gutes Bild tatsächlich Ja weil man ja auch sofort intuitiv versteht was ist das Hilfreichere?
00:08:07: vielleicht ist mein erster Impuls hinterher zu springen.
00:08:09: Aber wenn ich mich kurz sammle und vielleicht hat erst eine Belege hab ich einen Rettungsring Kann ich vielleicht nen Schlauchboot runterlassen dann kann ich viel hilfreicher sein.
00:08:19: Und das passiert eben auch bei Mitleiden verlieren wir so unseren eigenen sicheren Stand und unsere eigenen Ressourcen mehr aus dem Blick, und beim Mitgefühl haben wir das alles zugänglich und sind aber trotzdem emotional verfügbar.
00:08:36: Ja...
00:08:37: Was auch die eigene Fähigkeit zu ein jetzt püchel Dynamik würde man sagen Subjekt-Objektgrenze braucht?
00:08:43: Also was zum Beispiel gerade, wenn es bei den Menschen gibt die Angehörige sind beispielsweise dass sie eigenen Eltern sind oder so.
00:08:51: Dann ist da erstmal eine gewisse Ablösung wichtig und relevant damit ich sozusagen auf dem Boot stehen bleibe.
00:08:57: Oder auch was du gesagt hast ja mit dich erkennt das ist mein eigenes Standbein.
00:09:01: Und sich nicht in sowas ganz Symbiotisches reinziehen zu lassen.
00:09:03: Das gleiche bei Partnerschaften wo man auch manchmal... Es gibt der Partner schon die so ganz fast symbiotisch sind wo dann auch keine gute Grenze stattfindet.
00:09:11: Und dann ist es auch klar, wenn ein Partner dann psychischer krankt, dann ist die Tendenz da doch direkt gefühlt fast schon mit dem runter zu springen sehr hoch und da ist auch die Fähigkeit bei sich selber so eine Subjektobjektgrenze zu stärken.
00:09:25: also wer bin ich?
00:09:26: Wer ist der andere?
00:09:27: Ich bin nicht der Andere!
00:09:30: Der Andere hat Verantwortung für sein Leben und seine Gefühle und ich habe Verantwortung für mein Leben und meine Gefühlen.
00:09:35: Das nochmal, ja bei sich zu stärken auch sehr hilfreich.
00:09:39: Ja und da finde ich den Punkt so wichtig zu merken das ist nicht in dem Sinne egoistisch sondern es hilft dann auch wirklich besser dasein zu können und auch eine bessere Hilfe zu sein.
00:09:53: wenn wir nicht alles in uns aufnehmen alle Gefühle aufnehmen oder auch das Leid komplett zu unserem eigenen Leid machen Ja, was auch viele kennen ist so diesen Wunsch dann etwas zu verändern der ja auch total gut und natürlich ist.
00:10:13: Und vielleicht aber dann auch manchmal an der Person zu ziehen oder Gefühle auszureden, vielleicht ganz viel vorzugeben und vielleicht auch in so ein ganz starkes Machen zu kommen.
00:10:30: Da würde ich sagen hilfreich es auch erst mal die Gefühle da sein zu lassen und erstmal anzuerkennen, wie diese Situation gerade ist.
00:10:38: Und wie es der Person auch gerade geht ohne direkt etwas verändern zu müssen auf der einen Seite und ohne aber auch die Stimmung der betroffenen Personen übernehmen zu müssen sondern erst mal eine Annahme oder Akzeptanz.
00:10:52: das nimmt auch erstmal so ein bisschen vielleicht Widerstand und Druck raus und von dem Punkt können wir dann weiter schauen.
00:10:59: Ja und das glaube ich wirklich nicht einfach.
00:11:02: Da hakt dann vielleicht auch doch das Bild mit dem Rettungsboot, mit dem Reifen so ein bisschen.
00:11:06: Weil man da ja schon ganz konkret hilft.
00:11:09: und ich denke Hilfe gerade bei jetzt so Gefährdung also bei jetzt ne?
00:11:13: Das passt ja dann zu den Boots wieder bei der Lebensgefährdungen oder so.
00:11:16: vielleicht ist definitiv dann angebracht.
00:11:21: Und ich glaube grade bei bestimmten psychischen Erkrankungen Ist es aber auch eher Kontraproduktiv oder auch eher, kann es eine Verstrickung sein?
00:11:34: Da kommen wir gleich ja nochmal konkret dazu.
00:11:36: Konkret zu helfen und die Qualität davon leiden da sein lassen zu können ohne es direkt verändern und wegmachen zu wollen ist ne unheimlich heilsame Qualität für Menschen.
00:11:48: Das möchte ich auch noch mal betonen.
00:11:51: Und die erfordert aber auch eine sehr gute Selbstfürsorge, eine sehr guter Selbstregulation bei sich selbst um eben nicht selber ins Wankenzug geraten, wenn man das teilweise auch mitkriegt.
00:12:02: Und als enge Angehörige kriegt man Leiden oft mit nahmit.
00:12:10: Ja und sich die Erlaubnis zu geben, sich selber zu regulieren, wenn der andere sich gerade vielleicht gar nicht reguliert fühlt?
00:12:18: Wir wollten die Beispiele auch bei so konkreten Erkrankungen oder den häufigst oder besonderen Erkrankungen mal anschaulicher machen.
00:12:27: Ja, das was Ducat gesagt hat ist glaube ich ein Punkt der sehr wichtig ist gerade bei Depression.
00:12:32: Weil Depressionen sind ja eine Erkrankung wo häufig die betroffene Personen – wenn wir in Folge einsauchstens darauf eingegangen – häufig in dem Gefühl von eigener Machtlosigkeit drin steckt, eigener Antriebslosigkeit, einem schlechten Selbstwert, was häufig bei der Person, die damit zu tun hat, in der Beziehungsinteraktion auslöst.
00:12:51: Ich will helfen!
00:12:51: Ich muss helfen!
00:12:53: Die Person ist hilflos!
00:12:54: Ich muss sehr gut zurehnen, ich muss in Selbstwert bestärken.
00:12:58: Ich muss vielleicht Aufgaben abnehmen, weil sie schafft das ja
00:13:00: nicht.".
00:13:00: Was ist da hilfreiches Verhalten?
00:13:03: Könntest du da was zu sagen?
00:13:08: Ja also aus meiner Erfahrung sind auf jeden Fall so extremen für dich sagen Nichts so hilfreichen.
00:13:17: Also einmal nicht so hilfreich ist der Person wirklich alles abzunehmen und Sie damit vielleicht auch wirklich in so einem Erleben von Hilflosigkeit noch zu bestätigen oder auch von ja, so einem Nichtmündigsein zu bestetigen.
00:13:35: Und auf der anderen Seite ist es aber natürlich in Ordnung zu unterstützen oder auch auf die Person einzugehen Anforderungen runterzuschrauben und zu gucken okay welche vielleicht auch ganz kleinen Schritte Erleben von vielleicht auch positive Aktivität oder von Selbstwirksamkeit ist gerade möglich.
00:14:05: Aber da haben wir uns ja eben darüber ausgetauscht, dass schon die Person weiter in einem gewissen Maß in die Verantwortung zu nehmen wichtig ist – weil der Impuls manchmal ist dann alles abzunehmen was aber nicht so hilfreich ist!
00:14:26: Und ja, Kommunikation ist glaube ich auch ganz wichtig oder erst mal vielleicht auch wirklich zu verstehen.
00:14:35: Wie ist das gerade für dich?
00:14:37: Das kann man vielleicht auch grundsätzlich für alle Erkrankungen so sagen.
00:14:41: aber wie ist es gerade für Dich?
00:14:44: Vielleicht auch manchmal Angebote machen wenn man merkt die Person weiß vielleicht gerade gar nicht so richtig was ihr gut tut.
00:14:53: Ja, aber es ist wirklich eine Balance.
00:14:56: Mir kam da auch gerade noch mal das Bild, wo wir diesmal so viel bei Bildern sind.
00:15:01: Jetzt bin ich doch bei den körperlichen Erkrankungen, wo's dann nicht aber sehr deutlich wird.
00:15:06: Angenommen jemand hat ein gebrochenes Bein und kann nicht mehr laufen Und dann ist vielleicht der Impuls da okay Es gibt gleich einen Rollstuhl und die schiebt diese Person jetzt nur noch im Rollstuel.
00:15:20: Ich finde es an dem Beispiel ganz schön, weil wenn ich das jetzt immer mache ... irgendwann verhält das Bein ja sozusagen.
00:15:30: Das ist der Vergleich hinter der Stelle vielleicht.
00:15:32: Aber was passiert, wenn ich mein Bein gar nicht bewege?
00:15:37: Irgendwann bauen die Muskeln ab, irgendwann kann ich das Beinen gar nicht mehr bewegen und genau das, was auch die Schwierigkeit bei Depressionen ist.
00:15:43: Wenn man das erfüllt, sich umso mehr kümmert, es kann ein gutes Gefühl bei einem selber geben zu wissen, Ich bin wichtig, ich werde gebraucht.
00:15:53: Das sind wir vielleicht auch einzelne von uns anfällig für dann auch gerne was zu übernehmen oder abzunehmen und wir schwächen damit aber die Person.
00:16:01: Das ist nochmal ganz wichtig, sondern bei ... also wegen keine Medizinerin kenn' mich jetzt mit dem Bein nicht aus, aber im Sinne von, was eher wichtig is', es dann Physiotherapie zu machen, Bewegung zu machen Und da passt das dann auch mit dem, dass Leid annehmen ohne direkt wegmachen zu wollen.
00:16:17: Also beispielsweise eine Person, die jetzt dann in Physiotherapie ist vielleicht auch Schmerzen bei den Übungen hat.
00:16:21: Die Anstrengung erlebt, die sich langsam wieder aufbauen muss.
00:16:24: Das ist anstrengend und dann eher da zu sein in einer wohlwollenden Präsenz, um die Anstrendung auch da sein zu lassen, zu halten... Vielleicht auch das finde ich hast du auch gesagt beim letzten Mal kam das von dir Geduld-und Nachsicht als Qualität mit einem offenen Herzen also dass ich Nicht aus dem, ich will der Person was abnehmen.
00:16:51: Oder ich fühle mich sogar gut in dem ich helfe.
00:16:53: Sondern eher aus dem ... Ja, ich bin nachsichtig!
00:16:57: Weil ich kann nachvollziehen, dass es sehr schwer ist für die Person und psychische Erkrankungen sind.
00:17:03: Und das aber aus so einem offenen Herzen heraus.
00:17:05: Und nicht aus einem eigenen, ich schaffe jetzt keine Grenze zu wahren, sondern eher aus fürsorglichen Wohlwollenden.
00:17:12: Und gleichzeitig ein Ich darf eine Person in die Verantwortung nehmen.
00:17:16: Ich muss ihr nicht alles abnehmen, sondern damit schade ich ne Person sogar
00:17:20: eventuell.".
00:17:23: Genau!
00:17:25: Aber man kann auch dazu tendieren, dann so was Strafendes zu haben, weil das ja dann auch ... Man wird jetzt auch sagen, auch ein Übertragung gegen Obstrafen ist Reaktion sein kann.
00:17:33: also dann ... Die Person macht etwas Nichts, da kann ja was Kindliches Widerständiges drin sein und dann ist vielleicht die Reaktionen auch, ich bin jetzt abstrafend, noch strenger, ich fordere jetzt mit noch mehr Härte Das, zum Beispiel denke ich es auch nicht hilfreich und nicht förderlich.
00:17:47: Also das ist nicht gemein mit in die Verantwortung zu nehmen, sondern eher aus einer liebevollen Präsenz heraus trotzdem eine Person in die Verantwortung nehmen zu müssen.
00:17:56: Gerade wenn das Verhalten auch das eigene betrifft wird sie ja auch bei angehörigen Leuten dann auf so ne?
00:18:00: Wenn der Partner z.B.
00:18:02: die Wohnung gar nicht mehr auf Räumdrechnungen bezahlt und dass ein selber man das durch negative Konsequenzen hat oder sogar in existenzielle Gefahr kommen könnte, dann darf man in die Verantwortung nehmen.
00:18:16: Ja, finde ich ganz wichtig was du sagst und auch mit dem Thema Herd oder Strafe.
00:18:22: Und das kann ja auch Wut – Hilflosigkeit kann ja wut als angehörige Person auslösen.
00:18:32: Und auch zu wissen, dass die Person leidet da selber drunter also sie macht es nicht um mich als Angehörige zu ärgern.
00:18:42: Und ganz häufig geht eine Depression ja auch mit einem Schuldgefühl ein Herr und mit einer inneren Härte, und deshalb ist es da... Ja, auch da wieder ne Balance aber nicht in die Härte zu gehen sondern vielleicht in der Klarheit, auch in einen Zutrauen bei der Person, auch vielleicht in ein leichtes Aktivieren, der Person die Verantwortung für ihr Leben trotzdem weiter zu überlassen.
00:19:12: Vielleicht zu helfen, Schritte herauszumachen kleine Schritte und auch mit deinem Bild habe ich gedacht das ist ja auch in Ordnung die Personen mal im übertragenen Sinn im Rollstuhl zu fahren wenn sie dadurch vielleicht mal in die Sonne kommt aber vielleicht nicht von morgens bis abends und auch über meine eigenen körperlichen Grenzen beim Schieben so hinweg.
00:19:31: Ja das sind es ja schön dass du das sagst passt gut dazu.
00:19:35: Ja, wir hatten dann noch über Angst- und Panikerkrankungen gesprochen.
00:19:39: Die ja auch sehr häufig sind, so sehr häufigen psychischen Erkrankungen zählen.
00:19:44: Also Panik im Sinne von Panikattacken.
00:19:47: Und es gibt ja auch Vermeidungstendenzen also Agoraphobie wo ich dann Dinge die mit Angst besetzt sind und wo ich eine Panikattacke befürchte vermeide.
00:19:56: Also öffentliche Plätze zum Beispiel, öffentliche Verkehrsmittel, enge Räume Menschenmeng oder ähnliches Und das kann, wenn das bei angehörigen Personen der Fall ist und man mit der Person sehr eng ist, kann es auch eine starke Auswirkung haben.
00:20:10: Beispielsweise, wenn dann der Partner gar nicht mehr ins Kino gehen möchte oder der Partner nicht mehr Autofahren möchte und ich immer Auto fahren soll.
00:20:17: Oder meine Mutter möchte, dass ich immer zu Hause bleibe weil sie sonst Angst hat, wenn sie alleine ist oder so.
00:20:24: Da ist noch mal wichtig, falls therapeutisch, da bist du jetzt ja die Expertin Exposition der Königsweg bei Angst.
00:20:33: Kann ich das so sagen?
00:20:34: Ich bin du bisher die Expertin, also der Königweg beangst.
00:20:38: Also es bedeutet in die Angst zu gehen durch die Angst zugehen induzierten Schritten im aushaltbaren Rahmen.
00:20:46: Wenn man damit zu tun hat dann erfährt man dass ja auch in der Verhaltenstherapie nochmal im Detail und der Weg geht sozusagen immer durch die angst auf eine sichere liebevolle Weise.
00:20:58: aber und Vermeidung verstärkt Angst.
00:21:01: Das nochmal finde ich ganz wichtig zu sagen, Vermeiding bei Angst oder Panik verstärkte Angst.
00:21:07: Und Angehörige werden da schnell dann in ein Vermeidungsverhalten mit Einbezogen- oder in ein Sicherheitssystem mit einbezogen.
00:21:16: Das heißt, ich vermeide mich selber als betroffene Person Ich vermeide es mich der Situation, die mir Angst macht, die unangenehm für mich ablitz auszusetzen.
00:21:25: Deswegen brauche ich Angehörige oder deswegen mache ich bestimmte Dinge
00:21:29: nicht.".
00:21:29: Das heißt das führt letztendlich dazu dass die Erkrankung aufrechterhalten wird.
00:21:33: Also das ist jetzt so ein bisschen Psycho-Educationen, die ich aber vor Angehöregungen ganz wichtig finde weil da entsteht ja häufig einen ganz ganz hoher Druck von der betroffenen Person ,dass man da sein muss, dass man da bleiben soll.
00:21:45: Man kriegt ja Angst und Panik sind ja unangenehme Gefühle, die wir alle gut nachfüllen können.
00:21:50: Weil das so menschlich existenziell bedrohliche Gefühlen sind.
00:21:53: Das heißt, da entsteht oft in der angehörigen Person ein ganz hoher Handlungsdruck.
00:21:58: Weil man diese Gefühl gerne nehmen möchte.
00:22:00: Man möchte, dass niemand Angst hat.
00:22:02: Gerade Personen, die man sehr liebt oder so, möchte man nicht, dass diese Person Angst hat.
00:22:06: und dabei sich bewusst zu machen indem man in das Vermeidungsverhalten mit einsteigt also sich da einbinden lässt in das System auch sozusagen führt man zu einer Aufrechterhaltung bei Also in dem ich ja ein Sicherheitsfaktor werde und die Person aber dadurch auch immer mehr vermeidet mit den Gefühlen, die unangenehm sind im Kontakt zu kommen.
00:22:28: Das finde ich so wichtig zu wissen weil das ja so gegen unser Gefühl dann als Angehörige in dem Moment geht.
00:22:36: Weil wir wollen ja da sein!
00:22:37: Wir wollen helfen, wir wollen auch dass die Angst möglichst schnell wieder runtergeht.
00:22:41: Aber tatsächlich Angststörungen werden durch Vermeidung aufrechterhalten.
00:22:46: Und wenn wir als Angehörige dann ja vielleicht gar nicht mehr von der Seite weisen oder alles absagen, oder vielleicht auch über den langen Zeitraum akzeptieren, dass Aktivitäten immer weiter eingeschränkt werden hilft das nicht wirklich sondern nur kurzfristig und langfristig.
00:23:06: verstärkt ist die Störung Was auf der anderen Seite auch nicht heißt, dass wir als Angehörige so dahinter stehen sollten und immer die ganze Zeit pushen.
00:23:17: Auch da würde ich sagen es ist eine Balance.
00:23:20: Und man darf schauen in welchen Momenten kann ich vielleicht irgendwie liebevoll Richtung Exposition also sich der Angststellen auch motivieren und ermutigen?
00:23:31: Vielleicht gibt's auch Momente wo die Angst dann einfach so stark ist das ich sage okay dann vermeiden wir das ja jetzt mal miteinander.
00:23:38: Aber es ist wichtig zu wissen, was das macht finde ich.
00:23:41: Und auch wenn dann ja du als angehörige Person dich entscheidest vielleicht trotzdem ja vielleicht über Nacht wegzuleiben obwohl Partner-Partnerin da immer mit Angst reagiert.
00:24:00: Dann zu wissen auch wenn ein Schuldgefühl entsteht dass das kein Schaden ist sondern eher ein unterstützen in der Selbstständigkeit und vielleicht auch an der Bewältigung, der Angst durch das Erfahren von okay ich kann.
00:24:15: Ich als betroffene Person kann die Angst aushalten und hatte vorher gar nicht das Gefühl dass sich die aushalten kann.
00:24:24: Ja finde ich total wichtig Und da geht es finde ich auch darum eigene Schuldgefühle vielleicht auch auszuhalten.
00:24:32: Da find ich auch noch mal einen wichtigen Punkt, ob bei Depressionen.
00:24:35: Gerade – und das sind ja häufig aber auch so Dynamiken – gerade wenn wir zu den Menschen gehören die eigentlich es recht machen wollen, die eigentlich die Gefühle unserer Partnerin unseres Partners oder unser Freundes und unseres Freundes gerne beeinflussen wollen, dies gar nicht aushalten kann.
00:24:49: gut, wenn der Mensch negative Gefühler hat dann auch eigene Schuldgefühle auszuhalten dass ich auch Dinge nicht mache, die eine andere Person möchte Das finde ich auch etwas, was dann geübt werden darf, sag' ich jetzt so mal.
00:25:05: Ja, auch noch ein spannender Punkt.
00:25:07: Wenn wir als angehörige Person vielleicht eigene People-Pleaser-Tendenzen haben oder vielleicht einfach sehr gerne, sehr hilfsbereit sind oder auch gerne für die andere Person da sind, kann das manchmal das Richtige sein?
00:25:25: Was sich gar nicht erst richtig anfühlt!
00:25:27: Und ein Punkt, den wir auch bei Depressionen ... Den seh ich grad noch.
00:25:30: Den haben wir nicht exizit gesagt.
00:25:32: Der gilt aber auch bei Panik oder Angst, dass Beziehungssicherheit der Person zu vermitteln was sehr wohltun ist und heilsames sein kann.
00:25:39: Vielleicht vor allem bei Depression.
00:25:42: Im Sinne von das die Person nicht unter Druck steht geht schnell eine Lösung für ihre Erkrankungen haben zu müssen.
00:25:49: Schnell es vielleicht uns recht machen zu müssen oder so.
00:25:53: Aber da find ich ganz wichtig, das zu vermitteln wenn man es fühlt.
00:25:57: Ich glaube, Beziehungssicherheit ist etwas, was sehr wohltuend sein kann.
00:26:00: Gerade für Menschen, die vielleicht auch ihre Päckchen mitbringen und aber eben diese balorsischen Beziehungssicherheit und gleichzeitig das eigene Leben leben sich nicht einbinden zu lassen und beispielsweise bei Angst das Leben nicht um die Angst herumzubauen oder trotzdem die Beziehungen sicherheitsvermitteln.
00:26:17: Und ich glaube, dass es wirklich wirklich wohltutend wird, wenn das gelingt, beides gleichzeitig zu machen.
00:26:23: Ja?
00:26:23: Und da aber auch nur, weil man das fühlt, Das hat vielleicht so eine große Auswirkung auf mich, dass ich da keine Beziehungssicherheit spüre in Anführungszeichen.
00:26:32: Weil ich selber merke, da komme ich an meine Grenzen.
00:26:35: Dann ist es vielleicht auch gerade ... Gerade wenn man zu den Menschen gehört, die tendenziell eher über ihre Grenzen gehen, dann denk ich, da muss man wirklich genau schauen, kommt das aus einem offenen Herzen heraus und einer eigenen Kapazität?
00:26:47: Dass sich tatsächlich diese Beziehungssicherheit fühle.
00:26:50: oder ist es tatsächlich so, dass Ich eher dazu tendiere, das versichern zu wollen weil ich eben sehr Person recht machen möchte und es ist eigentlich noch mal wichtiger zu spüren, was da für mich überhaupt gut oder hilfreich.
00:27:02: Weil du bist nicht verantwortlich für das Leben und die Gefühle der anderen Personen.
00:27:09: Sei denn, du bist ein Elternteil und deine Kinder sind erkrankt.
00:27:11: Ich würde aber sagen unsere Folge ist nochmal etwas ganz anderes.
00:27:14: Ich würd sagen dass tatsächlich der Angehörigenfall, wo wir das... Wo glaube ich unsere Inhalte auch nicht eins so eins passen?
00:27:20: Weil das ist einfach eine Verantwortungsbefälle sag' ich mal.
00:27:24: Also da wird das jetzt nicht zu treffen, aber wenn es eine Beziehung auf Augenhöhe ist dann bist du nicht verantwortlich für die Gefühle der anderen Personen und für das Leben.
00:27:36: Ja Dann kommen wir zur nächsten Erkrankung Und das ist der Bereich Sucht.
00:27:43: also Wenn ein Angehöriger von dir an einer Suchterkrankungen erkrankt ist
00:27:50: Was
00:27:50: ist da hilfreich?
00:27:55: Auch da würde ich ja erstmal auch versuchen Kommunikation zu suchen, möglichst viel zu sprechen.
00:28:06: Auch zu schauen wie kann ich vielleicht auch Ehrlichkeit einladen?
00:28:11: Weil bei Sucht auch häufiger Unehrlichkeit durchscham und ja durch eben die Suchtmechanismen den Suchtdruck
00:28:20: usw.,
00:28:20: eine Rolle spielen auch eigenes Erleben ansprechen zu dürfen, denn Sucht hat häufig auf Angehörige auch eine ganz große Auswirkung.
00:28:33: Es ist quasi noch wie so ein dritter Akteur mit dem Spiel der ja einen großen Einfluss hat weil vielleicht gibt es eine Unzuverlässigkeit, vielleicht gibt's Schulden, Es gibt viele Symptome, die das Zusammenleben auch schwieriger machen können.
00:29:01: Und als einen großen Überpunkt sehen wir sich nicht in die Sucht einbinden zu lassen.
00:29:10: Das haben wir auch in der ersten Folge schon so ein bisschen erklärt und damit ist zum Beispiel auch gemeint eigentlich wieder auch so in die Richtung zu kurzfristig die Person zu unterstützen weil Kurzfristig geht es der Person besser, wenn das Suchtmittel da ist zum Beispiel.
00:29:28: Oder kurzfristig wird es besser, Wenn etwas vertuscht wird, wenn etwas nicht angesprochen wird.
00:29:35: Aber es ist hilfreich, wenn Angehörige tatsächlich langfristiger denken und zum Beispiel auch nicht unterstützen, dass die Sucht durchgeführt werden kann.
00:29:46: Also keine Suchtmittel zu besorgen Keinen Geld dafür zu geben.
00:29:52: Das kann super schwer sein, aber da Grenzen zu halten und immer diesen eher langfristigen Blick zu haben, den die Person, die Sucht erkrankt ist eben selber gerade nicht haben kann?
00:30:04: Ja das finde ich ganz wichtig.
00:30:09: Ich finde auch wirklich den Element des Konfrontierens.
00:30:12: wichtig dachte ich wie du gesagt hast weil ich glaube grade bei Sucht tendiert man wirklich dazu Häufig ist das ja auch diese Dynamik, dass oft der Partner die Partnerin von einer suchtkragen Person häufig in der Dynamik die Person ist, die vielleicht auch wieder diesen Wunsch hat es recht zu machen.
00:30:35: Die Beziehung nicht zu stören, für die Gefühle der anderen Personen zu sorgen.
00:30:38: also das ist häufig in den Dynamiken so und umso wichtiger ist es zu konfrontieren in die Verantwortung zu nehmen.
00:30:44: Und gerade Grenzen setzen ist bei Sucht eines der aller, aller, allerwichtigsten Dinge.
00:30:52: Weil das ist auch häufig bei den Suchtkrank Menschen fällt ja genau das schwer.
00:30:56: Die kriegen auch die eigene Regulation weniger gut hin.
00:31:00: umso wichtiger ist es Grenzen zu setzen und ein klares Gegenüber zu sein.
00:31:05: Und auch zum Beispiel wenn man Dinge gesagt hat nicht anzudrohen dann doch nichts zu machen oder Anzukündigen doch nix zu machen.
00:31:10: Also geradebei sucht glaube ich sind das so, tendiert man dazu vielleicht auch harte Sachen anzukündigend dann aber doch nichts zu machen auf einem schlechten Gewissen.
00:31:18: Lieber da wirklich überlegt, zu überlegen vielleicht auch sich Zeit zu nehmen mit anderen Personen zu sprechen was sind eventuelle Konsequenzen?
00:31:25: Was sind Grenzen die klar zu kommunizieren vielleicht sogar schriftlich festzuhalten dass man sich darauf berufen kann und dann aber durchzuführen.
00:31:32: Und aber wirklich überlegen was macht Sinn?
00:31:35: das muss ja auch nicht sein sagen wir in meiner Partnerschaft eine komplette Trennung.
00:31:38: es kann vielleicht auch sein bedeuten man zieht eine zeitlang aus oder Was auch immer das sein könnte, oder man hat irgendwie dann doch wieder getrennte Bankkonto statt des gemeinsamen.
00:31:49: Also finde ich wirklich wichtig und was ich aber auch noch mal wichtig finde bei Sucht ist steckt meistens ein unheimlich krasses Schamgefühl hinter ja weil süchtige Menschen die wissen meist schon was sie da tun irgendwo Und dass es so ein starkes Scham erleben.
00:32:09: Und ich glaube, umso wichtiger ist es nicht zu beschämen sondern Wertschätzen zu bleiben.
00:32:13: Und auch hier wieder die Balance zwischen Ich bleibe wertschätzend, ich bleibe respektvoll und gleichzeitig respektiere ich meine eigene Grenzen konfrontieren Dinge was du mit Wahrheit gesagt hast so wichtig weil gerade bei Sucht spielt so viel Unwahrheit eine Rolle und vertuschen und da auf keinen Fall sich reinziehen zu lassen oder auf keinen fall das Suchtverhalten einzusteigen und eben dann in die Co-Abhängigkeit zu rutschen.
00:32:42: Unheimlich wichtig, und ich unheimlich herausfordernd.
00:32:45: Also egal ob ... Ich glaub Sucht ist ... Boah, ich weiß gar nicht!
00:32:50: Ich glaube, Sucht is wirklich eine der Erkrankungen, die hat so ne krasse Auswirkung auf Betroffene und Angehörige, weil da so ne Krasse auch Macht drin steckt.
00:33:02: Auf ne Ohnmacht gegenüber dem Suchtmittel?
00:33:04: Die ja auch die ... also die Suchtes sozusagen im System drinnen.
00:33:08: Und es ist wirklich, wirklich wichtig da Grenzen zu setzen.
00:33:15: Ja und was du auch gerade gesagt hast bedeutet ja auch als angehörige Person Verantwortung für sich selber zu übernehmen und diese Grenzen dann auch zu sehen und zu wissen dass es auch gut für die andere Personen wenn es Grenzen gibt.
00:33:28: das ist nicht gut wenn sie sich ständig verschieben oder verändern und wenn ich vielleicht drohe mit einem Auszug oder dann doch noch mal was Einkaufen für die Person, also Suchtmittel-Einkäufe.
00:33:42: Und stattdessen ist es hilfreich praktisch zu unterstützen und da so die Hürde zu senken für die betroffene Person Hilfe in Anspruch zu nehmen.
00:33:54: Also zum Beispiel Adressen rauszusuchen von Kliniken oder Therapeuten vorzuschlagen zu Terminen, zu begleiten vielleicht auch zu einer Beratungsstelle für Angehörige zu gehen.
00:34:07: Das gibt es auch.
00:34:09: und ja so Schritt-für-Schritt so ein Weg aufzuzeigen
00:34:14: oder auch wenn man jetzt unterstützen helfen möchte beispielsweise dann noch beinahe abstinent dass man z.B.
00:34:18: aus sich bemüht zum Beispiel das Suchtmittel nicht parallel bei der Person zu kommen.
00:34:22: also sagen wir der Partner ist alkoholabhängig ist abstinent da sich dann Gleichzeitig auch auf meinen Feierabend die Verzichte oder eben den Wein damit Freundinnen trinken, aber nicht alleine.
00:34:33: Also wenn man jetzt unterstützen möchte dann wäre das auf jeden Fall etwas was man tun könnte.
00:34:40: Ja stimmt guter Punkt.
00:34:42: Und als letzte Erkrankung auf die wir heute genauer eingehen haben wir uns noch die Schizophrenie ausgesucht.
00:34:51: Nora was würdest du angehörigen?
00:34:55: von Menschen mit einer Schizophrenie raten.
00:34:57: Ja, es gibt ja verschiedene Arten von schizophrenien Erkrankungen und es gibt auch von beispielsweise der paranoiden Schizophreni verschiedene Verläufe.
00:35:07: Und ich finde Schizophrenies ein Begriff, der auch unheimlich stigmatisiert ist.
00:35:12: Ich habe in einer Studie mit psychose Erkankung gearbeitet oder in zwei Studien.
00:35:17: Also psychotische Erkorkungen sind die teilweise noch wirklich am unerforschtesten Erkerkungen Superdiverse.
00:35:25: Also, die sind unheimlich divers in ihrer Ausrüstungsform.
00:35:29: Deswegen bin ich auch noch mal wichtig das im Kontext zu behalten dass es verschiedene Verläufe gibt und verschiedene Erkrankungsformen auch.
00:35:36: Und eine Psychose ist nicht gleich ne Schizophrenie Aber dazu gibts Folge sogar zur Schizophreni.
00:35:40: Die habe ich vor einiger Zeit schon aufgenommen.
00:35:43: Wenn ihr Schizophrenis sucht und unseren Podcast findet ihr die Genau.
00:35:47: da würde ich aber nicht hinter Teil drauf eingehen.
00:35:49: Grundsätzlich gilt bei Schizophrenii Weil das eine Erkrankung ist die auch das Leben unheimlich beeinflussen kann.
00:35:56: Gerade wenn wir jetzt davon ausgehen, eine Person hat eine aktive Psychose also aktive Warenvorstellungen, Halluzinationen bei der Paranoidenschizophrenie beispielsweise Verfolgungswarn, Misstrauen gegenüber Angehörigen häufig auch Warngebilde wo man vielleicht doch als angehörige Person eingebunden wird und hat den Realitätsbezug schon verloren Das wäre dann ja eine aktieve Psychose wo der Realitätersbezug nicht mehr vorhanden ist Und das ist unheimlich herausfordernd für Angehörige.
00:36:26: Unheimlich herausfordernd!
00:36:28: Erstmal sich bewusst zu machen, da ist tatsächlich gerade auch was im Gehirn wo der Neurotransmitter-Haushalt durcheinandergebracht ist Das sind Wahrnehmungsstürungen, das sind auch Gehirnenprozesse die daran beteiligt sind.
00:36:42: Die Person macht das nicht absichtlich sondern die nimmt das so wahr dass man sich das bewusst macht und das wirklich als Erkrankung anerkennt.
00:36:52: Und man kann dann da oft mit logischem Argumentier nicht überzeugen.
00:36:57: Das finde ich unheimlich wichtig und sich wirklich mal bewusst machen, wie sich das auch für eine Person anfühlt die daran glaubt.
00:37:05: also angenommen Man denkt wirklich okay alle meine Freunde haben sich gegen mich verschworen und plan einen Komplott und sich bewusst zu machen dass es das was für die Person aktuell Realität ist.
00:37:18: Und wenn man mal denkt, es kommt einem so vor und dann kommen Menschen die sagen dir das ist nicht so.
00:37:23: Das verstärkt ihr das Gefühl ich bin verrückt mit mir stimmt was nicht.
00:37:27: Das sind sich unheimlich wichtig bewusst zu machen weil man kriegt eine Person nicht logisch daraus argumentiert also zumindest nicht auf eine direktive Art und Weise sondern das ist erstmal das Erleben der Person das erstmal zu respektieren und eher dem mit einer Haltung von Neugier zu begegnen.
00:37:44: und was man schon machen kann ist beispielsweise mit Wahrscheinlichkeiten zu argumentieren.
00:37:48: Also, dass man vielleicht guckt okay sagen wir mal die Person sagt jetzt es gibt eine.
00:37:52: meine Freunde haben ein Komplott gegen mich.
00:37:54: Dass man vielleicht dann fragt okay warum denkst du das denn?
00:37:57: oder interessant?
00:37:59: Okay ich mein das kann natürlich sein.
00:38:03: Das spricht vielleicht eher dagegen.
00:38:05: das könnte dafür sprechen.
00:38:07: Angenommen Sie haben keinen Komplot gegen dich was spricht denn dafür oder was dagegen?
00:38:11: also dass man auf so einer Ebene mit so Wahrscheinlichkeiten arbeitet, die Möglichkeiten erweitert und die Optionen erweiterte.
00:38:18: Also das ist da eher das was da z.B.
00:38:20: hilft.
00:38:21: Grundsätzlich war es etwas Allgemeines ganz grundsätzlich bei einer psychose die vorliegt Da ist unheimlich wichtig psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
00:38:33: Es gibt viele Medikamente auch neuere Medikamente Die wirklich bei einem aktiv vorhandenen warender Leben ohne Realitätsbezug, Halluzination die als real angenommen werden.
00:38:46: Da gibt es Medikamente, die dir sehr gut helfen und dass man da auch selber für sich die Hemmschwelle verliert auch psychiatrische Hilfenanspruch zu nehmen weil das hilft wirklich wirklich wirklich gut.
00:38:58: Und gerade bei Schizophrenien sind das Bild von Psychiatrien oft so stigmatisiert und es gibt ja sicherlich auch auf Zustände, die vielleicht auch verbesserungswürdig sind.
00:39:06: und trotzdem ist es unheimlich hilfreich und Menschen dort meines in der Regel gut und kennen sich aus, sind Experten auf dem Feld.
00:39:17: Das ist da wirklich wichtig.
00:39:19: Genau das ist aber häufig schwierig weil die Menschen nicht kooperativ sind wenn sie im Waren gefangen sind.
00:39:28: dann kann man auch eine Einweisung veranlassen zum Beispiel Wenn Eigengepferdung oder Fremdgefährdung vorliegt.
00:39:36: nur dass es häufig ja auch nicht gegeben Menschen mit Schizophreniererkrankungen oft irgendwie oder in Filmen dargestellt.
00:39:44: In der Regel stellen die auch keine Fremdgefährdung da, sondern in der Regel haben dir totale Angst und fühlen sich total bedroht und verschanzen sich eher oder ziehen sich eher zurück.
00:39:54: Das heißt sie sind aber oft nicht so motiviert dann zum Arzt zu gehen.
00:39:58: Da kann es helfen dass wenn man jetzt doch argumentativ da irgendwie in Kontakt ist und vielleicht auch einen guten Kontakt noch zur Person hat oder überhaupt Kontakt zu der Person hat das man über andere Leidensdruckpunkte motiviert.
00:40:10: also was man nicht sagt Ja, du hast doch da irgendwie verrückte Vorstellungen oder das stimmt doch alles nicht.
00:40:14: Oder hier sind keine Geräusche.
00:40:16: Sondern vielleicht eher sagt okay ... Du fühlst dich doch irgendwie so unter Stress?
00:40:19: Oder du hast total Schlafprobleme.
00:40:21: Das haben die häufig ja oft.
00:40:23: Oder du hattest immer ein anderes Erleben und es kam mit der Schule auch nicht mehr.
00:40:27: Also dass man dann eher über solche Leidensdruckpunkte geht, die die Person selber als Leiden erlebt oder beschreiben könnte.
00:40:37: Also häufig ist ja auch depressives Erleben liebt vor Konzentrationsverlust oder so Schafprobleme.
00:40:43: Also erst mal, dass man darüber überargumentiert und dann tatsächlich versucht die Person dazu zu bewegen sich Hilfe zu besorgen.
00:40:51: Und auch da ja es gibt auch soziale Dienste zum Beispiel, also soziale dienste der Städte kann man meist immer googeln.
00:41:00: Der sozial-psychiatrische Dienst zB Dass man da sich auch wirklich Hilfe holt oder auch Angehörigen Beratungen Anspruch nimmt finde ich unheimlich wichtig bei psychotischen Erkrankungen.
00:41:10: Da gibt's auch, ich glaub fast in jeder Stadt, in jeder größeren Stadt zumindest, denke ich schon eine Selbsthilfegruppe.
00:41:15: Weil das einfach wirklich super wichtig ist.
00:41:18: Langfristig, was ich beschrieben hab, ist ja eher wenn man ... Wenn ne Person die man kennt in ner akuten Psychose isst, langfristig generell gut Psychoeducationen also sich selber mit dem Symptom auskennen, sich selber der Erkrankung auskernen.
00:41:33: wie gesagt es ist super individuell aber sich da wirklich informieren, sich einlesen, einhören im Podcast und so weiter.
00:41:39: Wie gesagt, haben wir auch eine Folge zu und findet man viel im Internet.
00:41:44: Dass man dann frühe Symptome kennt ist super wichtig, dass man als angehörige Person die vielleicht das Eng mitkriegt, auch miterkennen kann, wann sich eine neupsychotische Episode anbahnt.
00:41:57: Jede Person hat andere Frühwahnzeichen.
00:41:59: Es gibt ähnliche, die häufig vorkommen, aber es ist bei jeder Person ein bisschen verschieden, damit auskennt oder möglichst früh erkennt weil eben ... Gerade die medikamentöse Behandlung kann häufig auf, wenn sie es früh genug eingesetzt wird auch manchmal einen Schub vorbeugen sozusagen.
00:42:14: Also ist unheimlich wichtig!
00:42:16: Dann ist das nicht immer und nicht in jedem Fall aber es kann eine schwere Erkrankung sein, die das Leben beeinflusst oder auch die Leistungsfähigkeit der betroffenen Person beeinflußt.
00:42:28: Und auch da als Angehörigeperson gibt's ja den Ansatz der radikalen Akzeptanz Also auch zu akzeptieren, dass da eine schwere Erkrankung vorliegt.
00:42:40: Dass es durch eine Schwereerkrankung mögliche Lebensveränderungen geben kann.
00:42:44: Vielleicht auch manche Dinge anders möglich sind oder nicht mehr möglich sind.
00:42:48: Oder auch manchen Lebensrealitäten sich verändern.
00:42:51: Das ist wie gesagt nicht auf aller Ausdrucksformen bezogen sondern auf die wirklich schweren Verläufe.
00:42:57: Das sind nicht alle aber es gibt schwere Verläusse und das man ganz mit fühlen mit sich ist und das ja vielleicht auch, ja, versucht das zu akzeptieren was gerade da ist.
00:43:09: Und was ich auch nochmal irgendwie den Punkt finde generell für eigentlich alle psychischen Erkrankungen, vielleicht auch zu überlegen und zu schauen welche Lebensmodelle gibt es oder Lebenskonzepte, Lebensmodellen außerhalb der Leistungsgesellschaft?
00:43:22: Also grade bei schweren Formen beispielsweise bei der Schützefrenie in der schweren Ausdrucksform Ja wie kann man wie kann vielleicht auch eine andere Art von Leben führen, wo man eben nicht vollzeit leistungsfähig ist sondern auf ein anderer Art und Weise ja ein Lebenskonzept entwickelt.
00:43:40: Also genau da geht es ja auch um ja vielleicht Ansprüche oder auch Vorstellungen Erwartung die man vielleicht an sein Leben hatte oder auch an Angehörige Personen hat und auch da zu schauen was zu schauen, was und vielleicht auch Erwartungen nicht erfüllt werden können oder nicht mehr erfüllt wird.
00:44:03: Und dann auch einen Umgang mit Enttäuschung zu finden, sich hin zu einer Akzeptanz vielleicht zu bewegen.
00:44:10: Ich denke auch dass das auch bei verschiedensten chronischen Erkrankungen ist ja immer ein Unterschied ob es zum Beispiel auch bei der Depression vielleicht ein starker chronischer Verlauf ist oder ob's eine vielleicht auch einmalige Episode ist.
00:44:26: Da kann auf jeden Fall so Akzeptanz und auch Umgang mit nicht erfüllten Erwartungen ein ganz wichtiges Thema sein, sich mit dem zu beschäftigen.
00:44:34: Ja!
00:44:35: Und da ist auch Trauer erlaubt oder auch Betrauern.
00:44:39: Gerade Schizophrenie in ihrer sehr schweren Form kann ja häufig auch Persönlichkeiten verändern... Und da auch durch so einen Trauerprozess von Dingen, die sich ändern.
00:44:55: Wie du sagst also das was wir jetzt sagen trifft ja die schwierige Form und dann sind es ähnliche Dinge wie bei den meisten chronischen Erkrankungen mit einem lebensverändernden Charakter würde ich mal sagen.
00:45:08: Und auch bei Schizophrenie an sich auch ein wichtiger Punkt.
00:45:11: wenn das eine ein schwerer Verlauf sein sollte Dann würde ich sagen dass es trotzdem wichtig ist die Person in ihrer Selbstständigkeit weiter zu fördern, also beispielsweise es gibt ja auch betreute Wohnformen zum Beispiel wo eine Person dann selbstständig leben kann.
00:45:30: Es gibt auch mit sogar rechtlicher Betreuer oder so Möglichkeiten dass man da auch versucht das die Person so selbständig sie möglich leben kann und das zu unterstützen.
00:45:43: Ja danke, dass du da nochmal so ausführlich zur Schizophrenie informiert hast Und da kann ich wirklich auch nochmal die Folge, die hast du ja mit einem Interviewpartner zusammen aufgenommen in unserem Podcast zur Schizophrenie empfehlen.
00:45:58: Dann enden wir noch mal mit ein paar allgemeinen Tipps.
00:46:03: Wenn du betroffen bist als angehörige Person dann ist es auch ganz wichtig dass du für dich schaust welche Erwartung hast du auch an dich selber und welcher Anspruch hast vielleicht auch an sich selber?
00:46:16: Man kann auch als angehörige Person nicht perfekt sein.
00:46:19: Und selbst wenn man in Anführungszeichen perfekt wäre, könnte man den Verlauf der Erkrankung nicht immer beeinflussen.
00:46:27: und da geht es auch so ein bisschen darum vielleicht auch Perfektionsansprüche runterzuschrauben Auch mit sich selber Mitgefühl zu haben.
00:46:34: Das kann eine total schwierige Situation oder auch eine total schwere Phase sein.
00:46:40: Ja, so nah an einem Menschen dran zu sein, dem es überhaupt gar nicht gut geht und das vielleicht auch über einen langen Zeitraum.
00:46:47: Und deshalb ist auch das Thema Selbstfürsorge uns nochmal zum Abschluss total wichtig.
00:46:54: Es darf auch um dich als Angehörige gehen!
00:46:58: Es darf um deine Bedürfnisse gehen und... Auch deine Belastung wenn es dir gibt is real und verdient gesehen zu werden hast du einen Umfeld, dass du da ein bisschen einbinden kannst.
00:47:15: und auf der anderen Seite darf es dir auch gut gehen.
00:47:21: Auch wenn Partner, Partnerin oder andere angehörige Personen gerade eine psychische Erkrankung hat.
00:47:28: Und es darf quasi alles parallel bestehen.
00:47:33: Deine Gefühle dürfen weiter ja sich auch verändern.
00:47:38: Wenn du bei dir auch Belastung bemerkst und eigene Warnsignale, kann es auch etwas sein, wo du dir auch nochmal mehr Unterstützung fürholen darfst.
00:47:50: Weil das kann auch viel mit der eigenen mentalen Gesundheit machen.
00:47:55: Und darum sind eben auch Grenzen und eine gute Selbstfürsorge total wichtig – genau gerade in dieser Situation!
00:48:03: Ja, finde ich super, super wichtig….
00:48:06: Und auch, das kann mir gerade nochmal.
00:48:08: Leid kann sehr machtvoll sein.
00:48:11: Leit kann unheimlich machtvoll seien und dass man sich auch dieser Macht entgegenstellt.
00:48:19: Das sind nicht wichtig was du sagst es darf dir gut gehen und es ist wichtig dass es dir gut geht.
00:48:24: Das finde ich unheimlig wichtig!
00:48:25: Ja ja wenn du es fühlst darfst du Humor reinbringen.
00:48:30: Wenn du es führst darfste Leichtigkeit rein bringen.
00:48:33: Es muss nicht... alles auch immer nur dann quasi nach den Regeln der Erkrankung verlaufen.
00:48:41: Das finde ich auch wichtig, kann sogar auch hochreich sein wenn du deine eigene Lebendigkeit auch trotzdem mit rein bringst und das nicht runterschraubst.
00:48:49: Total schönen Punkt!
00:48:50: Ja
00:48:52: wir hoffen es ist ja ein sehr umfassendes Thema dass uns bewusst und alle Fälle sind auch ein bisschen unterschiedlich.
00:49:00: Es ist auch unterschiedlich je nachdem in was für eine relation betroffene und angehörige Person stehen.
00:49:08: Wir hoffen, wir haben für ganz unterschiedliche Situationen und Fälle hilfreiche Gedanken und Tipps mit dabei gehabt.
00:49:17: Schreibt uns das super gerne in die Kommentare wenn ihr etwas aus der Folge mit rausgenommen habt oder sendet die Folge vielleicht an jemandem dem es auch gut tun würde zu hören!
00:49:29: Und wir freuen uns sehr dass du zugehört hast.
00:49:32: Wir freuen uns, wenn du Lust hast, uns eine Bewertung zu hinterlassen oder uns zu abonnieren und vielleicht sehen wir uns ja im Juni zum Podcastgeburtstag in der Selfs with Membership.
00:49:44: Das würde ich mir auch wirklich freuen!
00:49:46: Bis dahin euch einen ganz schönen Tag und bis zum nächsten Mal!
00:49:54: Tschüss!
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00:50:31: Wir hören uns
00:50:32: bis zum nächsten
00:50:33: Mal!
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